Werbung für Sportwetten - Stadt Kiel will von der Europäischen Handball Fraktion 262.500 Euro Bußgeld
03.03.2011Nach dem Bußgeldbescheid, wegen der Werbung für Online Sportwetten Anbieter bei den Handball Champions League Spielen in der Kieler Ostsee-Halle, hängt der Haussegen in der Handballhauptstadt schief.
Der Hintergrund für den Rechtstreit zwischen der EHF und der Stadt Kiel sind die Begegnungen vom THW Kiel gegen den Kolding IF und gegen die Rhein-Neckar Löwen, wo sich die EHF laut der Stadt Kiel nicht an das Werbeverbot hielt und für den Wettanbieter Bet-at-home Werbung Werbung schaltete.
Trotz den jüngsten Bescheiden der Stadt Kiel, sieht die EHF die juristischen Auseinandersetzungen gelassen entgegen. Auch für die Champions-League-Endrunde Ende Mai in Köln erwartet der Verband keine Konsequenzen.
Empört über das Vorgehen der Stadt zeigten sich Hans-Jörg Arp (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag) und Wolfgang Kubicki (FDP-Fraktionsvorsitzende). „Das darf doch nicht wahr sein. Für die gleiche Werbung, die bei jedem Champions-League -Auswärtsspiel des THW völlig selbstverständlich im Fernsehen zu sehen ist, erhebt die Weltstadt des Handballs ein Bußgeld von 250.000 Euro. So macht man Spitzensport in Schleswig-Holstein kaputt" ärgerte sich Arp über das Vorgehen der Stadt Kiel.
Autor: Thasian
Bild: EHF Cup (Wikimedia)
« Voriger Eintrag |
Zur Übersicht |
Nächster Eintrag »